Shinrin Yoku – Waldbaden

waldbaden Shinrin Yoku – Waldbaden - Tatsujin Life Concept®

Waldbaden & Achtsamkeit in der Natur

Der Begriff „Shinrin Yoku 森林浴“ kommt aus Japan und bedeutet übersetzt:

  • ein Bad in der Atmosphäre des Waldes zu nehmen
  • Baden in der Waldluft
  • eine Walddusche nehmen
  • Eintauchen in die Waldatmosphäre

Waldbaden, der Trend aus Japan wurde bereits in den 80er Jahren konzipiert und hat sich zum Eckpfeiler der präventiven Gesundheitsvorsorge und Heilung in der japanischen Medizin gemausert.

Bereits seit Mitte des 16 Jahrhunderts galt der Akasawa Natural Forest in Japan mit seinen über 300 Zypressen als Erholungswald. Er wurde unter Schutz gestellt und 1970 offiziell als Erholungswald benannt.

Waldbaden bedeutet dabei, dass bewusste Spazieren oder Wandern durch einen Wald, der Natur und den Bäumen näherzukommen. Wir gehen behutsam, langsam und versuchen den Wald mit all unseren Sinnen wahrzunehmen.

Dies führt unmittelbar zu einer Entschleunigung, was sich wohltuend auf unseren Organismus auswirken kann. Japanische Studien zeigen schnellere Genesung bei Menschen mit Burnout, Depressionen, ADHS und Panik- und Angststörungen, wenn diese neben einer fundierten Psychotherapie auch regelmäßig Waldbaden praktizieren.

Waldbaden eignet sich für alle Personen, welche gerne wieder einmal in die Natur gehen. Studien zeigen, dass sich ähnliche und gleiche Gesundheitseffekte auch bei achtsamen Spaziergängen in Parks zeigen, welche sich in Städten befinden. Waldbaden ist auch ein Erlebnis für Kinder.

Als Koryphäe des Waldbadens gilt Prof. Dr. Qing Li, der das durch ihn Shinrin-Yoku benannte Phänomen an der Nippon Medical School in Tokio erforscht. Nachweislich hat es verschiedene positive Effekte auf die Gesundheit wie Blutdrucksenkung, einen tieferen Ruhepuls, Steigerung der Immunabwehr durch die Produktion und Aktivierung der natürlichen körpereigenen Killerzellen, die Erhöhung von Anti-Krebs-Proteinen, Stressreduktion und die Steigerung des Wohlbefindens.

Besonders das Einatmen von Terpenen, den Botenstoffen, die Bäume zur gegenseitigen Kommunikation verströmen, habe einen besonders positiven Effekt. Wissenschaftlich belegt sind diese Erkenntnisse für die japanischen Wälder und die dortige Baumkultur; eine Gültigkeit der Resultate für den europäischen Raum ist bisher nicht nachgewiesen.

In Japan wird Shinrin Yoku seit 1982 vom staatlichen Gesundheitswesen gefördert. Seit 1990 wurden in Experimenten die physiologischen Auswirkungen des Waldbadens untersucht. 2012 wurde ein eigener medizinischer Forschungszweig gegründet: forest medicine.

Heute ist das Waldbaden in Japan, Südkorea, Taiwan und Deutschland als präventive Methode zur Stressbewältigung anerkannt. Es wird dort Forest Therapy genannt und insbesondere in Japan ist der Begriff Shinrin Yoku geschützt.

Auch in anderen Ländern wie z.B. Australien, USA, China ist das Waldbaden sehr bekannt und erfolgreich.

In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder. – Carl von Linné

♦ Buchtipp:

 

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