Achtsamkeit und Meditation

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Meditation, Achtsamkeit & Mindfulness: Diese Begriffe liegen im Trend und werden oft synonym verwendet oder durcheinandergeworfen.

Ist das schlimm? Ich finde: nein. Wozu Wortklauberei betreiben und es zu kompliziert machen? All diese Techniken laufen auf ähnliches hinaus: Konzentration, Wahrnehmung, Beruhigung unseres so sprunghaften Geistes.

Meine Meinung: Solange sich jemand mit Achtsamkeit und/oder Meditation auseinandersetzt, spielen die genauen Begriffe keine große Rolle. Trotzdem hier eine kleine Definition:

Was ist Meditation?

Mediation ist eine Art Überbegriff für verschiedene Techniken, die alle ähnliche Auswirkungen haben: der Geist wird beruhigt, die Konzentration und Ausgeglichenheit wird gesteigert.

Es gibt unzählige Arten von Meditation, die nicht immer leicht voneinander abzugrenzen sind. Zen, Transzendentale Techniken, Mantra-Singen oder intensives Beten: All diese Methoden zählen zu Meditation.

Obwohl so unterschiedlich, ist das Grundprinzip immer ähnlich: Meditieren ist eine Art Konzentrationsschulung, bei der sich auf ein Bild, auf Gefühle, Gedanken oder ein Mantra konzentriert wird. Meist ziehst du dich zum Meditieren zurück und nimmst dir Minuten oder sogar Stunden (!) Zeit dafür.

Anders formuliert: Beim Meditieren liegt der Fokus auf der Schulung der Konzentration – und der Fähigkeit, Gedanken und Empfindungen ziehen zu lassen mit dem Ziel, einen ruhigen Geist zu schulen.

 

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit dagegen ist mehr eine Wahrnehmungsschulung. Es geht darum, im aktuellen Moment zu sein, Gedanken, Gefühle, Gerüche, Emotionen wahrzunehmen. Zum Beispiel könntest du dich komplett darauf konzentrieren, eine Tasse Tee zu trinken, den Duft zu riechen und die warme Tasse in den Händen zu spüren.

Es geht darum, präsent zu sein, nicht abwesend in Gedanken oder überwältigt von Gefühlen.

Du siehst schon, Achtsamkeit geht immer und überall, dafür musst du nicht irgendwo in einer stillen Ecke auf einem Kissen sitzen. Der englische Begriff „Mindfulness“ ist dir in diesem Zusammenhang sicher auch schon über den Weg gelaufen.

Bei der Achtsamkeit bleibst du im aktuellen Moment und nimmst wahr – wie es dir jetzt gerade geht, was du fühlst, siehst, riechst, hörst.

 

Wie übe ich Achtsamkeit und Meditation?

Achtsamkeit steht uns in jedem Moment zur Verfügung, sei es durch Meditationen oder durch achtsame Momentübungen wie Zeit zum Anhalten und Atmen, wenn das Telefon klingelt, anstatt sich zu beeilen, es zu beantworten.

Mehr zum Thema Achtsamkeit und Meditation findest du in meinem eBook "Mediation - Körper und Geist in Einklang bringen".